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Malteser Jugend in Hildesheim

Nachrichten-Archiv

Danke-WE in Welbergen - Bericht eines Mitgereisten

Danke denjenigen zu sagen, die viel von ihrer Freizeit der Malteser Jugend und damit den Kindern und Jugendlichen in wöchentlichen Gruppenstunden und Freizeitveranstaltungen schenken - unter diesem Motto stand unser Gruppenleiter-Wochenende in Welbergen.

Am vergangenen Freitag traf sich eine Gruppe von 9 Gruppenleiterinnen und Gruppenleitern der Malteser Jugend aus den Gliederungen Göttingen, Wolfsburg und Hannover auf dem Parkplatz der Diözesangeschäftsstelle. Nachdem die letzte Tasche verstaut und die Route festgelegt wurde, ging es dann auch los - in den Stau.

Mit gut 1,5 Stunden Verzögerung haben wir unser Wochenend-Domizil - das schöne Malteser-Jugend-Haus in Welbergen - erreicht und den Abend gemütlich bei Werwolf-Spielen ausklingen lassen.

Der Samstag stand ganz im Zeichen des "Teamsports". Beim Laser-Tag in Münster ging es darum, gemeinsam als Team andere Teams mit der Laser-Pistole zu treffen und dadurch Punkte zu sammeln. Eine schweißtreibende Angelegenheit, die sich nicht erklären lässt, wenn man nicht dabei gewesen ist.

Um zumindest ein wenig Kultur des Münsterlandes zu erfahren, haben wir anschließend die Burg Bentheim besichtigt und ein wenig über ihre rund 1000-jährige Geschichte erfahren.

Nach gemeinsamem Abendessen haben wir uns dann Fragen zugewendet, wie z.B. "Was ist ein Colón?". Das Spiel heißt Nobody´s perfect und ist tatsächlich abend- und nachtfüllend. Wer die Antwort im Übrigen weiß - ohne diverse Suchmaschinen zu befragen - kann uns gerne unter <font color="#000080">djfk(at)malteserjugend-hildesheim(dot)de</font> kontaktieren.

Aufräumen, Sachen packen waren die Tagesordnungspunkte des Sonntags, an dem wir wieder gut und wohlbehalten zurückgekehrt sind.

Ein schönes und sogar fast erholsames Wochenende geht damit zu Ende. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Dominik und Philipp, die sich als Mitglieder des DJFK hauptsächlich um die inhaltliche Planung gekümmert haben. Bis zum nächsten GL-Danke-WE!

Feuer und Flamme fürs Fliegen. Das war der Erlebnistag der Malteser Jugend auf dem Flughafen Hannover

Hannover (mhd) Was ist rot, hat vier Räder und einen Stachel, der selbst Flugzeuge durchbohrt? Seit dem vergangenen Samstag weiß die Malteser-Jugend in der Diözese Hildesheim die Antwort: Dahinter verbirgt sich nämlich ein Löschfahrzeug der Feuerwehr am Flughafen in Hannover-Langenhagen. 35 Kinder und Jugendlichen mit ihren Betreuern verschafften sich beim „Airport-Tag“ am 13. Februar einen Eindruck davon.


Die Zahlen beeindrucken: Rund 5,5 Millionen Passagiere sind im vergangenen Jahr in Hannover gelandet oder von dort gestartet. 75.700 Flugbewegungen hat der nach dem Zweiten Weltkrieg gebaute Airport bewältigt, was ihn gemäß des Passagieraufkommens zum neuntgrößten Flughafen in Deutschland macht. Bei jeder Flugbewegung wirken gewaltige Kräfte auf das Material. Rund 500 Gramm Gummi verliert ein Flugzeug pro Start und Landung im Durchschnitt.

Trotz allem sind größere Unfälle oder gar Unglücke im Luftverkehr selten. Dennoch ist es gut zu wissen, dass im Notfall Experten zur Stelle sind, die sich mit Bränden und anderen Gefahren auskennen: Männer wie Holger Cordes und Henning Jannik. Die beiden Hauptfeuerwehrmänner führten die Malteser-Jugendlichen engagiert und kenntnisreich durch die Hallen der Flughafenfeuerwehr und erzählten von ihrem Alltag und den rund 1.800 Einsätzen pro Jahr. Diese Zahl mag erstaunen, erklärt sich aber schnell: Jeder Fehlalarm eines Feuermelders in den Flughafen-Terminals zieht einen Einsatz nach sich, alle feuersensiblen Bauarbeiten am Gebäude müssen von einem Feuerwehrmann begleitet werden. Größere Einsätze an einem Flugzeug gebe es nur etwa eineinhalb Mal pro Monat, erzählte Cordes den neugierigen Malteser-Jugendlichen und führte sie zu den riesigen Löschwagen, dem ganzen Stolz der Flughafenfeuerwehr.

Schon der Laie sieht, dass diese Autos anders gebaut sind, als übliche Feuerlöschfahrzeuge: flacher, um unter ein Flugzeug fahren zu können – und mit einem ausfahrbaren Stachel versehen, der notfalls einen Flugzeugrumpf aufschlitzen und von innen mit Wasser und Schaum löschen kann.

Diese gewaltigen Löschfahrzeuge werden ständig einsatzbereit gehalten. Dazu gehört, dass die Fahrer- und Beifahrertür offen bleiben und vor jeder Tür ein Paar Stiefel mit heruntergelassener Einsatzhose steht. Im Notfall steigen die Männer – je 22 von ihnen fahren eine 24-Stunden-Schicht – in ihren jeweiligen Stiefel, ziehen die Hose hoch, springen in den offenen Wagen, und es kann losgehen. Kein Wunder, dass zwischen Alarm und Einsatzbereitschaft gerade einmal 30 Sekunden liegen!

Die großen und kleinen Besucher waren begeistert und warfen auf ihrer nächsten Besuchsstation noch einen Blick hinter die Kulissen der Gepäckabfertigung, bevor sie den interessanten Nachmittag auf der Besucherterrasse des Flughafens ausklingen ließen.

Die 1. bundesweite Aktionsnacht der Malteser Jugend. Ein voller Erfolg!

Von Celle aus nach ganz Deutschland: Aktionsnacht der Malteser Jugend erreicht 200 Kinder und Jugendliche.

 

Stellt eine Szene aus einem bekannten Film dar“ oder „Schreibt ein Weihnachtsgedicht“ lauteten zwei der vielen Aufgaben, denen sich die 13 Gruppen der Malteser Jugend und zwei des Schulsanitätsdienstes aus dem gesamten Bundesgebiet stellten.

Ein Team von neun Ehrenamtlichen sowie ihrer zwei Jugendreferenten der Malteser Jugend aus den Diözesanverbänden Osnabrück und Hildesheim hat sie zur ersten bundesweiten Aktionsnacht aufgerufen und Gruppen aus Aachen, Bamberg, Eichstätt, Hamburg, Köln, Mainz, Osnabrück, Rottenburg-Stuttgart, Speyer, Würzburg und Münster sind ihr gefolgt.

 

Los ging´s am Samstag, den 21. November 2015 um 14.30 Uhr. Per E-Mail wurden die Gruppen begrüßt, die schon voller Spannung auf ihre erste Aufgabe gewartet haben: „Baut eine kreative Menschenpyramide, in der all eure Gruppenmitglieder beteiligt sind.“ Neben dieser Aufgabe stellten die ca. 200 Kinder und Jugendlichen bekannte Filmszenen nach, leisteten Erste Hilfe und bauten Türme aus Materialien, die sich in ihren jeweiligen Gruppenräume finden ließen. Am Ende der neunstündigen Aktionsnacht standen beeindruckende, kreative, lustige und überraschende Fotos und Texte aller Gruppen.

Die Jury, bestehend aus Ruth Bellmann und Sven Dinglinger, Mitglieder des Bundesjugendführungskreises, standen schließlich vor der schwierigen Aufgabe, die vielfältigen Ergebnisse nach Kreativität zu bewerten und unter den teilnehmenden Gruppen einen Sieger zu küren. Der erste Platz entfiel dabei auf die Gruppe aus Speyer, wahnsinnig knapp gefolgt von den Gruppen aus Obertshausen (Diözese Mainz) und Hamburg. An dieser Stelle sei aber allen Gruppen herzlich gratuliert, die teilgenommen haben. Sie alle haben hervorragende Ergebnisse eingesendet und es der Jury enorm schwer gemacht, hier ein Besser oder Schlechter zu formulieren.

Wir hoffen, es hat allen Teilnehmer-Gruppen gefallen, sodass wir euch im nächsten Jahr zur Aktionsnacht 2016 wieder begrüßen dürfen.Ein herzliches Dankeschön gilt ebenso allen Mitarbeitern der Malteser-Dienststelle in Celle, die dem Organisationsteam ihre Räumlichkeit zur Verfügung gestellt haben.

BUNT-wildes Abenteuer-Wochenende der Malteser Jugend im Zauberwald von Unterlüß

Es waren einmal drei Fleckenzwerge. Sie hausten im Wald von Unterlüß. Ebenfalls lungerte dort das Farbmonster in seinen Verstecken. Ständig träumt es von einer grauen und tristen und dunklen Welt. Ganz im Gegensatz zu ihm lieben die Fleckenzwerge eine bunte Welt und versuchen, den Traum des Farbmonsters niemals wahr werden zu lassen … mithilfe der 15 Kinder der Malteser Jugend-Freizeit

 

Am Wochenende vom 10. – 12. Juli kämpften die Kinder gegen das Farbmonster in verschiedenen Spielen, durch die sie die guten Fleckenzwerge ihrem Ziel einer bunten Welt näher brachten.

Bei Wasserfarbschlacht, Farbklopfspiel, Kisten-Klettern, Luftballons rasieren und vielen weiteren erspielten die Malteser Jugend-Kinder Farbkleckse als Spielpunkte und sicherten sich dadurch wichtige Hinweise, um den Schatz, den das Farbmonster bewacht, heben zu können.

Wer so viel Abenteuerliches erlebt, braucht natürlich auch eine angemessene Stärkung. Für diese hat das ausgezeichnete Küchen-Team gesorgt. Mit Kreationen wie Apfeltasche an Vanillesoße am Samstagmittag und einer großen Salatauswahl an buntem Grillallerlei am Samstagabend konnten die kleinen und großen Abenteuer gesättigt werden. Abgerundet wurde der Samstag mit einem Gottesdienst, den René Höfer durchgeführt hat, und dem anschließenden Lagerfeuer und Stockbrot-Backen.

Am Sonntag war nun die abschließende Aufgabe zu lösen: den Schatz des Farbmonsters heben. Natürlich ist es keine große Überraschung, dass dies problemlos gelungen ist.

 

Mit diesen Eindrücken und Bildern freuen wir uns schon auf das nächste Wochenende mit euch!

Pfingstlager 2015: Das war "Wünsch dir wat!"

Nun war es wieder so weit. Pfingsten stand vor der Tür und somit auch das PfiLa. In diesem Jahr ging es in die schöne Diözese Hamburg. Vom 22.-25.Mai 2015 verbrachten wir vier schöne Tage auf dem Zeltplatz am Schloss Dreilützow in Mecklenburg-Vorpommern.

Nachdem alle Koffer gepackt wurden, konnte es auch schon losgehen. Am jeweiligen Treffpunkt wurden die Bullis beladen. Nachdem jeder einen Platz im Auto hatte, ging es los nach Dreilützow. Drei Stunden Fahrt lagen vor uns und die Vorfreude der Kinder wurde immer größer.

Als wir dann endlich angekommen waren, konnten wir die Zelte aufbauen. Jeder packte mit an und der Aufbau war schnell getan. Zum Glück, denn die Kinder hatten schon großen Hunger :).

Am Samstagmorgen wurden wir alle durch den Weckdienst mit Gesang geweckt. Doch leider waren die Kinder schon alle wach. Nach dem Frühstück, ging das Programm dann richtig los. Im Walddom begann die Begrüßung fürs PfiLa 2015 mit dem Märchen „der Fischer un sin fru“, denn das diesjährige Motto lautete „Wünsch` die wat“. Dieses Thema zog sich durch das ganze Wochenende. Der Samstag war vielseitig gestaltet. Es gab ein Stationsspiel, wo jede Gruppe Punkte bei verschiedenen Aufgaben sammeln sollte. Am Nachmittag gab es dann noch unterschiedliche Workshops, wo die Kinder basteln, spielen oder einfach nur zuhören sollten. Dabei kam der Spaß nie zu kurz. Am Abend gab es dann noch ein spannendes Nachtgeländespiel, wo jeder mitmachen durfte, der wollte. Mit Kerzen ausgerüstet, sollte ein Parcours überwunden werden. Mit viel Geschick und Spaß gelang es den Gruppen diesen zu meistern. Dann war auch schon wieder Schlafenszeit.

Auch der Sonntag war bunt gestaltet. Am Morgen gab es nach dem Frühstück eine Pfingstmesse im Walddom. Danach hatten wir bei hervorragendem Wetter ein großes Geländespiel gespielt. Hierbei mussten die Kinder blaue und rote Bälle finden und aufpassen, dass sie nicht vom anderen Team gefangen wurden. Die Kinder haben viel gelacht und die Sonne genossen. Höhepunkt im Rahmen eines schönen und bunten Abschlussabends war der Moment, an dem jeder Teilnehmer seinen persönlichen Wunsch an einem Ballon auf die Reise in den Abendhimmel schickte. Auch die Abende wurden schön gestaltet. Mit Stockbrot und Marshmellows konnten die Kinder am Lagerfeuer Lieder singen und sich unterhalten.

Am Montag war dann auch schon wieder Abreise. Nach drei überwiegend kalten Nächten bis höchstens 6 °C freuten sich die meisten auf ihr warmes Bett, aber genauso auf ein Wiedersehen zum nächsten Pfingstlager 2016 in der Diözese Erfurt!

Malteser Jugend bei der Chrisammesse in Hildesheim

„Ist das ein schlechter Scherz?“ Das hätte man durchaus vermuten können, angesichts des Datums, an dem die Chrisammesse stattgefunden hat. Doch der diesjährige erste April hat tatsächlich alles an Wetter für die Besucher der Chrisammesse und des zuvor stattfindenden Rahmenprogramms bereitgehalten: Wind, Sonne, Graupel, Schnee, Hagel. Nur Gewitter fehlte, konnte man meinen. Umso bemerkenswerter war es, dass tatsächlich eine beträchtliche Anzahl an Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen der Einladung der Organisatoren, dem Fachbereich Jugendpastoral des Bistums Hildesheim, gefolgt sind.

Den Besuchern bot sich eine bunte Auswahl an Angeboten der verschiedenen Jugendverbände. Neben der technischen Unterstützung der Veranstaltung durch die Malteser Hildesheim und als auch der Betreuung durch die Sanitätsdienste, versorgte die Malteser Jugend die hungrigen Besucher – fast schon traditionell – mit leckeren Malte-Burgern. Mit 200 gebratenen Burgern sind so viele wie noch nie an Mann und Frau gebracht worden. Hoffen wir, dass diese Zahl im nächsten Jahr noch überboten werden kann.

Ein herzliches Dankeschön gilt den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern aus Wolfsburg, Hildesheim und Göttingen, die den mehr oder weniger weiten Weg nach Hildesheim angetreten sind.

Mit Spaß und Enthusiasmus ins Ungewisse! Die etwas andere Gruppenleiterrunde.

In einem abgelegenen Haus. In einem Wald bei Unterlüß im Landkreis Celle. Dort kamen vom 13.03. - 15.03.2015 die Gruppenleiter der Diözese Hildesheim zusammen und warteten auf die Dinge, die sie erwarten würden. Denn neben der Gruppenleiterrunde stand auch noch eine Fortbildung auf dem Programm. Das Motto „Selbst- und Fremdwahrnehmung“.

Niemandem, außer den Referenten, war bekannt, welche kniffligen Aufgaben auf sie warten würden...

Am Samstag standen dann unter anderem Aufgaben wie die Rettung von Eisschollen, das Überwinden eines „Feuerseils“, der Bau von Brücken und der Ausbruch aus einem Gefängnis auf dem Programm. Doch das Motto hieß „Selbst- und Fremdwahrnehmung“ und so waren sie gefordert, sich selbst und ihr Team genau zu beobachten.

Das Highlight an diesem Fortbildungstag war eine kleine, unfreiwillig durch den Wald führende, Polonaise. Dazu traf sich die gesamte Gruppe ein gutes Stück abseits vom Haus und bekam dann die Augen verbunden. Nun hieß es, gemeinsam und ohne Verluste zurück ins Haus zu finden. Nach ein paar taktischen Diskussionen und neuen Ansätzen gelang dies dann auch.

Fazit: Es war eine gelungene Fortbildung. Alle Aufgaben und Anforderungen wurden bewältigt, ohne dass dabei die gute Laune und das Gemeinschaftsgefühl verloren gingen und alle konnten Ideen und Anregungen für künftige Gruppenstunden mitnehmen.

Vielen Dank an die Organisatoren und den Referenten für dieses grandiose Wochenende!

 

Thorben Rippen

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